Piero Gadda Conti
geb. Mailand, Italien, 13. 2. 1902; gest. Arzo, Schweiz, 22 1. 1999
Schriftsteller, Filmkritiker und Übersetzer; absolvierte Jusstudium in Pavia, war aber in der Folge als Journalist und Filmkritiker für diverse Zeitungen und Zeitschriften tätig; 1930 Durchbruch mit dem Roman Mozzo, erhielt 1970 den renommierten Premio Bagutta für den Roman „La paura“; übersetzte u. a. Mark Twain, Aldous Huxley und John Steinbeck ins Italienische; 1950‒63 mehrmals Jurymitglied der Internationalen Filmfestspiele von Venedig; Cousin des bekannten italienischen Schriftstellers Carlo Emilio Gadda.