Alojz Tavčar
geb. Laibach, Krain / Ljubljana, Slowenien, 2. 3. 1895; gest. Zagreb, Jugoslawien/Kroatien, 1. 3. 1979
Agronom und Genetiker; diplomierte 1918 an der landwirtschaftlichen Abteilung der Technischen Hochschule in Prag, danach Pflanzenzuchtreferent beim Bauernverband (Kmetijska družba) in Ljubljana; in der Folge erneut in Prag als Assistent am Institut für Genetik und Pflanzenzucht der Technischen Hochschule; 1921 Promotion ebendort. Ab dem Folgejahr leitete er das Institut für Pflanzenzucht an der Agronomischen Fakultät der Universität Zagreb; 1924 Habilitation ebendort, 1927 außerordentlicher und 1932 ordentlicher Professor, 1934/35, 1941/42 sowie 1945/46 Dekan; befasste sich u. a. mit dem Einsatz von Kernenergie in der Pflanzenzucht (3-monatiger entsprechender Weiterbildungskurs an der Moskauer Timirjazov-Akademie 1957/58) und war deshalb auch Mitglied in Gremien der UN-Atomenergiebehörde; mehrere Forschungsaufenthalte im Ausland, Teilnahme an internationalen Kongressen, zahlreiche Fachpublikationen; Mitglied mehrerer Akademien, Träger hoher Auszeichungen.