Albert Ogrizek
geb. Esseg, Königreich Kroatien und Slawonien (Osijek, Kroatien), 11. 4. 1891; gest. Zagreb, Jugoslawien (Kroatien), 22. 7. 1970
Agronom und Tierzuchtexperte; wurde 1914 an der Wiener k. k. Hochschule für Bodenkultur promoviert; kehrte nach Stationen in der Schweiz und der Tschecho-Slowakei 1919 nach Zagreb zurück und wirkte dort ab 1922 an der Fakultät für Land- und Forstwirtschaft, ab 1935 als ordentlicher Professor (Genetik, Biologie und Tierernährung); 1931/32 Gastprofessor in Berlin, zweimal (1938/39, 1947/48) Dekan; befasste sich in zahlreichen Publikationen zur Schaf-, Rinder- und Pferdezucht u. a. mit Herkunft und Eigenschaften diverser Nutztierrassen (Lipizzaner, Krk-Pony, Mazedonischer Büffel etc.); redigierte die Fachzeitschrift „Gospodarski list“ und wirkte am ersten Band des Agrarlexikons „Poljoprivredna enciklopedija“ (1967) mit; 1954 wirkliches Mitglied der Kroatischen Akademie der Wissenschaften und Künste, 1970 mit dem Wissenschaftspreis „Nagrada za životno djelo“ ausgezeichnet.
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